Über dieses Projekt

Über dieses Projekt

Am 8. Mai 2020 jähren sich das Ende des Zweiten Weltkrieges und die Befreiung Europas vom Nationalsozialismus zum 75. Mal. Dies ist Anlass für eine digitale Themenwoche, die am 2. Mai beginnt, dem Tag der Kapitulation Berlins 1945, und den Bogen spannt bis zum 8. Mai, dem Sieg der Alliierten über Nazideutschland. Eine virtuelle Ausstellung, eine Podcastreihe sowie die Augmented-Reality-App „Augmented Berlin“ zeigen ausgehend von verschiedenen symbolischen Orten in Berlin die historische und aktuelle Dimension des Themas auf. Diese Angebote werden bis zum 2. September, dem internationalen Tag des Kriegsendes, online sein.

Eintauchen in die Geschichte

Die virtuelle Ausstellung „Nach Berlin“ bildet das Herzstück des Projekts. Multimediale Elemente führen in dieser Rundum-Erfahrung in das zerstörte Berlin, direkt vor den Reichstag, an das Brandenburger Tor, auf den Alexanderplatz und zum ehemaligen KZ Sachsenhausen. Themenschwerpunkte wie der Weg von der Demokratie in die Diktatur, die europäische Dimension des Krieges, Alltag zwischen Krieg und Frieden oder die Menschheitsverbrechen der Nationalsozialisten werden an den vier Orten mit Bildern, Animationen, Audios und Zeitzeug*innenberichten erfahr- und erlebbar.

Zuhören und Mitgehen

Folgen Sie dem Podcast nach Berlin! Das ist nicht nur im übertragenen, sondern durchaus im wörtlichen Sinne gemeint: Zuhörer*innen begleiten die Protagonist*innen und Reporter*innen zu bekannten und unbekannten Orten im heutigen Berlin und begeben sich gleichzeitig auf Ausflüge in deren Geschichte. Jede Podcastfolge widmet sich einem konkreten Thema, welches sich am historischen Geschehen entzündet und seine politische Bedeutung für heute erkundet – von Antifaschismus bis Zivilcourage. Vom 2. bis zum 8.  Mai erscheint jeden Tag eine Folge bei Apple Podcasts, Spotify und auf dieser Seite.

Die App: Erkundungen in Augmented Reality

Die Augmented-Reality-App „Augmented Berlin“ ergänzt das Projekt durch Inhalte zum Thema Leben im Untergrund und erweitert die Realität dabei mit den technischen Möglichkeiten von Smartphone oder Tablet. Ausgehend vom zerstörten Pariser Platz startet die Zeitreise am 8. Mai 1945, springt kurz danach in das Jahr 1933 zurück und ermöglicht anhand der Schicksale von Karin Friedrich (Widerstandskämpferin der Gruppe „Onkel Emil“) und Jizchak Schwersenz (jüdischer Lehrer, der im Untergrund überlebte), die schrittweise Verdrängung der Berliner Jüd*innen aus dem öffentlichen Leben, bis hin zur Deportation ab 1941, mitzuverfolgen.

Die App wird während der digitalen Themenwoche im Apple App Store und Google Play Store veröffentlicht werden.